Besprechen von Gürtelrose, Kopfrose, Gesichtsrose

(Herpes Zoster, Zoster ophthalmicus, Zoster opticus)

Auch wenn Gürtelrose sehr schmerzhaft verlaufen kann,  zeigen sich in vielen Fällen bereits wenige Tage nach dem ersten Besprechen von Gürtelrose positive Effekte, die dann auch zum Abheilen führen (ein Heilungversprechen kann und darf dennoch nicht gegeben werden).

 

Wenn die Gürtelrose zeitnah nach dem Auftreten der ersten Symptome besprochen wird, reichen oft wenige Besprechen-Sitzungen aus (3 - 5). Weitere Sitzungen sind auf Wunsch möglich, aber in den meisten Fällen nicht erforderlich.

 

Nach dem Abheilen von Gürtelrose denken Sie bitte daran: Wichtig für eine vollständige Genesung ist, dass die Auslöser der Erkrankung - oft sind es Stress, Überlastung und ungelöste seelische Probleme -  erkannt und die Lebensumstände positiv verändert werden, soweit dies möglich ist.

 

Wie kommt es zu einer Gürtelrose?

Die Gürtelrose (Zoster) ist ein Hautausschlag, der durch das Varicella-Zoster-Virus verursacht wird. Dieses Virus gehört zur Familie der Herpes-Viren. Wenn dieses Virus beim Betroffenen zum ersten Mal auftritt - ganz gleich, ob im Kindes- oder im Erwachsenenalter - , verursacht es zunächst Windpocken (Varizellen). Es ist symptomatisch für diese Viren, dass sie nach einer Infektion im Nervensystems verbleiben, Zeit spielt für sie keine Rolle, und so überdauern sie oft Jahrzehnte unbemerkt an den Nervenwurzeln.

 

Werden sie dann päter reaktiviert, entwickeln sich diesmal keine Windpocken mehr, sondern eine Gürtelrose. (Auch nach einer Impfung gegen Windpocken kann unter bestimmten Umständen Gürtelrose auftreten.)

 

Der Ausschlag tritt fast immer nur auf einer Körper- oder Kopfseite und nur im Versorgungsgebiet des jeweils betroffenen Nervenstranges auf. Bei der Gesichts- oder Kopfrose, wenn diese den Gesichtsnerv trifft, kann es zusätzlich zu einer Bindehautentzündung des Auges (Konjunktivitis) kommen.

 

Die Gürtelrose kann in jedem Alter auftreten, wird aber meist bei älteren oder immungeschwächten Menschen (zum Beispiel Tumor-Patienten oder HIV-Infizierte) festgestellt. Die am meisten betroffene Altersgruppe sind die 50 bis 70jährigen.

 

 

Welche Symptome können auf die Reaktivierung des bisher "schlafenden" Windpocken-Virus und damit auf eine Gürtelrose (Zoster) hindeuten?

 

  • In der ersten Phase verursacht die Gürtelrose neben Müdigkeit und Abgeschlagenheit ein schmerzendes Gefühl im Bereich jener Hautstellen, die den Nervenbahnen entsprechen, an denen das Virus entlang wandert (meist gürtelförmig um den Körper - daher auch der Name Gürtelrose). Bläschen oder ein Ausschlag sind zunächst noch nicht zu sehen.

 

  • Erst etwa drei Tage später kommt der typische Ausschlag: kleine Blasen, unter denen die Haut gerötet ist. Im Gegensatz zu Windpocken sind diese aber auf einen bestimmten Bereich begrenzt.

 

  • Zwei bis sieben Tagen später ist die Rose dann richtig "aufgeblüht". Die Bläschen platzen, die nun entstehenden Wunden verschorfen dann sukzessive.

 

  • Der Ausschlag wird in manchen Fällen von Fieber begleitet. In anderen Fällen kann es sein, dass die Lymphknoten (z.B. in der Leistengegend) angeschwollen sind.

 

  • Ohne sichtbare Hautirritationen können Wochen oder Monate später wieder Schmerzen an den zuvor betroffenen Körperstellen auftreten. Bei dieser sogenannten postzosterischen Neuralgie handelt es sich um Nervenschmerzen. Diese treten oft auf, wenn die Gürtelrose beim ersten Aufreten nicht rechtzeitig behandelt worden ist. In schweren Fällen halten diese Schmerzen mehrere Monate an.

 

Eine klare medizinische Diagnose durch Ihren Arzt oder Heilpraktiker und eine schnelle, rechtzeitige Behandlung, entweder durch schulmedizinische Massnahmen, oder alternative Methoden wie Besprechen, oder auch durch eine kombinierte Vorgehensweise von Schulmedizin und alternativen Methoden, sind ratsam, um schmerzhafte Spätfolgen zu vermeiden.

 

 

Egal, wofür Sie sich entscheiden - ob Sie einen Hautarzt kontaktieren, Ihren Hausarzt, Ihren Heilpraktiker oder ob Sie zu uns kommen  -  verlieren Sie keine Zeit, denn bereits nach 2 - 4 Wochen kann eine unbehandelte Gürtelrose chronisch werden (postzosterische Neuralgie, Neuropathie). Man schätzt, dass die Gürtelrose bei 10% chronisch wird, da sie entweder zu spät erkannt oder nicht schnell genug behandelt wurde.

 

 

Was hilft bei Nervenschmerzen, die durch Gürtelrose verursacht wurden?

Bei Nervenschmerzen, die durch Gürtelrose ausgelöst wurden, kann das Besprechen ebenfalls helfen. Hier werden zusätzlich zur Gürtelrose explizit die Nervenschmerzen besprochen. Haben sich die neuralgischen Schmerzen schon über einen längeren Zeitraum manifestiert (mehr als 5 - 6 Wochen nach dem Auftreten der Gürtelrose), sind erfahrungsgemäß mehr als 3 Sitzungen notwendig, in der Regel jedoch selten mehr als insgesamt 5 - 7 Anwendungen.

 

Vor allem bei bereits länger andauernden Schmerzen kann es durchaus ratsam sein, vom Arzt verordnete oder zu verordnende Medikamente weiter unterstützend einzunehmen. Gehen die Schmerzen dann durch das Besprechen zurück, setzen Sie die Medikamente bitte auf keinen Fall einfach ab. Besprechen Sie das Absetzen oder Ausschleichen Ihrer Medikamente auf jeden Fall mit Ihrem Arzt.

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--> Für weiterführende Informationen zum Thema Gürtelrose können wir Ihnen die Website http://www.guertelrose-infektion.de/ empfehlen.

 

 

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